Therapien

NAET-Therapie
(Nambudripad`s-Allergie-Eliminierungs-Technik)

Die NAET-Methode wurde von Frau Dr. Devi Nambrudipad in den 80er Jahren entdeckt. Sie wurde in Indien geboren und litt seit ihrer Kindheit an starken Nahrungsmittelallergien.
So erlernte sie nach einer Ausbildung zur Krankenschwester, Akupunktur, Orientalische Medizin (PhD), sowie Techniken der Kinesiologie und Chiropraktik in Amerika.
Die NAET-Therapie ist eine wunderbare Art Allergien effektiv zu behandeln. Sie ist wirksam und schmerzfrei und erfolgt ohne Medikamente. Sie bietet die Möglichkeit sich nicht dauerhaft einschränken zu müssen und hebt die Lebensqualität erheblich. Das Immunsystem wird gestärkt und somit können sich auch in anderen Bereichen Verbesserungen einstellen.
Das Verfahren eignet sich auch für die Therapie von Babys und Kleinkindern.

Mit NAET können Allergien und Unverträglichkeiten gelindert und sogar eliminiert werden. Dies gilt nicht nur für Allergien wie Heuschnupfen und Nahrungsmittelallergien, sondern auch für viele andere Krankheitsbilder wie z.B. Neurodermitis, Migräne, Hyperaktivität, Reizdarmsyndrom, u.v.m.

Progressive Muskelrelaxation n. Jacobsen                                                                                                                                                                            Bei der progressiven Muskelrelaxation (PMR) nach Edmund Jacobson handelt es sich um ein Entspannungsverfahren, bei dem durch die willentliche und bewusste An- und Entspannung bestimmter Muskelgruppen ein Zustand tiefer Entspannung des ganzen Körpers erreicht werden soll. Dabei werden nacheinander die einzelnen Muskelpartien in einer bestimmten Reihenfolge zunächst angespannt, die Muskelspannung wird kurz gehalten, und anschließend wird die Spannung gelöst. Die Konzentration der Person wird dabei auf den Wechsel zwischen Anspannung und Entspannung gerichtet und auf die Empfindungen, die mit diesen unterschiedlichen Zuständen einhergehen. Ziel des Verfahrens ist eine Senkung der Muskelspannung unter das normale Niveau aufgrund einer verbesserten Körperwahrnehmung.                                                                                                                                                                    Die Methode der progressiven Muskelentspannung wird häufig bei arterieller Hypertonie, Kopfschmerzen, chronischen (Rücken) -Schmerzen eingesetzt, auch bei Schlafstörungen und Angstzuständen, sowie Stress lassen sich mit progressiver Muskelentspannung gute Erfolge erzielen.

Kinesio Taping
Entwickelt wurde das Tape von dem Chiropraktiker Kenzo Kase aus Japan. Die bunten Pflasterstreifen sind hochelastisch, atmungsaktiv und hautverträglich. Sie schränken die Beweglichkeit nicht ein, sondern wirken schmerzlindernd, stabilisierend und stoffwechselanregend.
Das K-Taping ist eine ganzheitliche und medikamentenfreie Therapiemethode mit einem außergewöhnlich breiten Anwendungsspektrum. K-Taping wird angewendet zur Verbesserung der Muskelfunktion (Muskelverspannungen, Disharmonien),
Unterstützung der Gelenke (Verbesserung der Stabilität und Beweglichkeit), Schmerzreduktion sowie zur Aktivierung des Lymphsystems (Lymphödeme, postoperative Nachsorge).

Klassische Massagetherapie
Die Massage im weitesten Sinne ist eines der ältesten Heilmittel der Menschheit.             Franz Kirchberg hat dies in seinem Buch so formuliert:
„Wie jeder Mensch instinktiv eine geschwollene und deshalb schmerzende oder gestoßene Stelle seines Körpers reibt oder drückt und so versucht, den durch die Spannung verursachten Schmerz zu mindern, so wird dieses instinktive Mittel wohl auch als Heilmittel zu allen Zeiten angewandt worden sein.“
Franz Kirchberg: Handbuch der Massage und Heilgymnastik (1926)

Die klassische Massage wird angewendet bei Verspannungen, Verhärtungen, Erkrankungen des Bewegungsapparates wie die Wirbelsäulen-Syndrome oder auch posttraumatische Veränderungen. Bei der erfolgreichen Linderung von chronischen Nackenschmerzen spielt die Häufigkeit der Massage eine nicht unerhebliche Rolle.
Durch die lokale Steigerung der Durchblutung wird die Muskulatur entspannt und Schmerzlinderung erreicht.

Hinzu kommen die auf Stress zurückzuführenden psychosomatischen Krankheitsbilder, hier hilft die Massage durch die Entspannung, Stressreduktion und positive Beeinflussung des vegetativen Nervensystems.

Triggerpunkt Massage

Triggerpunkte äußern sich als zusammengezogene oder verkürzte Muskelfasern. Dadurch werden sie schlechter durchblutet, was auch den Stoffwechsel einschränkt: Entzündungsstoffe werden viel langsamer abgebaut. Darüber hinaus sind die Faszien rund um die Muskelfasern mit zahlreichen Nervenenden versehen, was dann zu Schmerzen führt. So kann bei zum Beispiel ein Triggerpunkt für einen „ischiasartigen“ Nervenschmerz verantwortlich sein, der bis in den Oberschenkel strahlt. Diese Verknotungen entstehen zumeist durch eine fehlerhafte oder übermäßige Belastung. Sie sind die Folge von Haltungsstörungen oder Reaktionen auf andere Erkrankungen des Bewegungsapparats wie Bandscheibenschäden oder Verschleiß an den Gelenken.

Hierzu zählen etwa:

  • Spannungskopfschmerz,
  • Schmerzen im Nacken, an der Halswirbelsäule oder an den Schulterblättern,
  • Akute und chronische Lumbalsyndrome,
  • Schmerzen in der Gesäßregion, an der Hüfte und an den seitlichen Oberschenkeln,
  • Tennisarm/Golferarm,
  • Traktussyndrome (Hüft- und Oberschenkelschmerzen) sowie
  • Muskuläre Überlastungsschmerzen.

Gua Sha & Schröpfen

Gua (reiben,schaben) und Sha (Krankheit) ist eine traditionelle chinesische Massagetechnik, bei der mittels eines Schabers aus Büffelhorn die Haut oberflächlich geschabt wird.
Diese Technik ist intensiv tiefenwirksam, dabei relativ schmerzfrei und bringt erstaunliche Resultate. Hartspann, schmerzhafte Verspannungen, verklebte Faszien und umliegende Bereiche werden mit einem Schaber bearbeitet, was örtlich die Durchblutung angeregt, die dafür sorgt, dass Stasen in diesem Bereich abgebaut werden. Der Energiefluss in den Meridianen wird dadurch aktiviert. Dies wird von einem angenehmen Wäremegefühl begleitet.
Die meisten behandelten Personen spüren sofort nach der Behandlung Erleichterung und Entspannung.
Gua Sha wirkt einige Tage nach und kann bei sehr vielen unterschiedlichen Befindlichkeitsstörungen angewendet werden.

Beim Schröpfen wird in sogenannten Schröpfgläsern oder Schröpfköpfen ein Unterdruck erzeugt. Diese Schröpfgläser werden direkt auf die Haut gesetzt. Die Lage der Schröpfstellen orientiert sich am Tastbefund, d. h. es wird im Bereich von Myogelosen (muskuläre Verhärtungen) geschröpft. Je nach Lage der Schröpfstellen kann über den kutiviszeralen Reflex ein inneres Organ beeinflusst werden.

Manuelle Lymphdrainage

Die manuelle Lymphdrainage  ist eine Form der physikalischen Therapien. Ihre Anwendungsgebiete sind breit gefächert. Sie dient vor allem als Ödem- und Entstauungstherapie ödematöser Körperregionen, wie Körperstamm und Extremitäten (Arme und Beine), welche nach Traumata oder Operationen entstehen können. Besonders häufig wird diese Therapie nach einer Tumorbehandlung bzw. Lymphknotenentfernung verschrieben.
Weitere Indikationen sind sämtliche orthopädischen und traumatologischen Erkrankungen, die mit einer Schwellung einhergehen (z. B. Verrenkungen, Zerrungen, Verstauchungen, Muskelfaserrisse). Auch bei Verbrennungen, Schleudertrauma, Morbus Sudeck, Migräne und ähnlichen Krankheitsbildern wird die Manuelle Lymphdrainage angewendet.